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Die Kunst, beim Chef eine konkrete Bitte zu stellen. Wie kann das gelingen?

Aktualisiert: 27. Jan.

Wer kennt das nicht? Man hat einen Termin beim Chef ausgemacht, um etwas zu erreichen, was einem sehr am Herzen liegt. Und nach einer Zeit kommt man aus dem Gespräch heraus und es ist ganz anders gelaufen. Und nicht nur, dass es anders gelaufen ist, das Ergebnis ist nicht das, was man wollte. In der GFK üben wir daher auch immer den 4 Schritt: die konkrete Bitte stellen. Es reicht einfach nicht bei Schritt 3 stehen zu bleiben und sich darüber zu freuen, dass man nun endlich weiß, welches Bedürfnis man in einer bestimmten Situation hat. Um Selbstwirksamkeit in der eigenen Lebenswelt zu erleben, erfordert mehr. Konkrete und klare Bitten stellen zu können, ist ein hilfreicher Weg. Ich bin über die folgende kleine Geschichte "gestolpert" und sie passt, finde ich, sehr gut zu dieser Kunstfertigkeit. Viel Freude beim Lesen!

Yvonne Strathmann Arbeitsplatzkonflikt Onlineberatung Gewaltfreie Kommunikation ein kleiner Buddah schmunzelt und hält sich den Kopf

Es waren einmal zwei Mönche, die es einfach nicht lassen konnten, während des Meditierens zu rauchen. Weil sie aber das schlechte Gewissen plagte, schrieben sie beide einen Brief an ihren Meister, um dessen Meinung zu diesem Fall zu erfragen. Als Antwort erhielt der eine Mönch eine Erlaubnis, der andere jedoch ein Verbot. Darüber wunderten sie sich sehr. Der Mönch, dem das Rauchen erlaubt wurde, fragte den anderen: "Was hast Du denn unseren Meister gefragt?" "Ich habe ihn gefragt, ob ich während des Meditierens rauchen darf!". "Und ich" antwortete der, der die Erlaubnis bekommen hatte, "habe gefragt, ob ich während des Rauchens meditieren darf!" (Verfasser unbekannt)




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