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Sich selbst beim Denken beobachten - Teil 1: Wie kann ich Beobachtung und Bewertung voneinander trennen?

Aktualisiert: 26. Jan.

Ich möchte euch heute zu einer kleinen Übung einladen, welche zum 1. Schritt der GFK gehört: Beobachtung. Und ich meine damit nicht, die Kolleginnen oder den Kollegen zu beobachten ;), sondern euer Denken! Probiert es heute immer mal wieder für ein paar Minuten aus. Was ziehen da für Gedanken durch euren Kopf? Schreibt gerne ein paar davon auf. Ohne sie zu bewerten ("wie kann ich so was nur denken!"). Einfach aufschreiben. Schaut mal ob ihr bis heute Abend 10 Gedanken aufs Papier bekommt. Und wenn ihr das geschafft habt, dann schaut doch mal was das für Gedanken sind. Sind es reine Beobachtungen? Oder sind es Sorgen (und somit Interpretationen über die Zukunft)? Sind es Urteile über euch oder andere? Oder noch anderes? Das reicht erst mal als Übung. Hier ein Beispiel: "Das Kopierpapier ist leer" = eine reine Beobachtung "Das war bestimmt der Kollege x, der ist immer zu faul neues Kopierpapier zu holen!" = Interpretation und Bewertung. Wozu diese Übung? Sie soll euren "Muskel der Beobachtungsgabe" stärken. Diese Fähigkeit ist von großer Bedeutung für den Schritt 1 in der GFK: Beobachtung und Bewertung voneinander trennen. Nur wenn ihr mit reinen Beobachtungen ein Konfliktgeschehen beschreiben könnt, wird euer Konfliktpartner euch offen zuhören können. Viele interessante Erkenntnisse beim Einsammeln eurer Gedanken!

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